26.05.2022

#LetsTalkAboutHPV auf Social-Media-Kanälen klärt der Krebsverband Baden-Württemberg zusammen mit der DAK-Gesundheit auch 2022 über HPV auf.

26.05.2022

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Mit der Initiative #LetsTalkAboutHPV auf Social-Media-Kanälen klärt der Krebsverband Baden-Württemberg zusammen mit der DAK-Gesundheit auch
2022 über HPV auf. Zielgruppen sind Eltern, Jugendliche und junge Erwachsene. Der Fokus der Kampagne liegt auf der Aufklärung über HP-Viren
und den Schutz durch die Impfung. Dieses Jahr wird vor allem die Perspektive von Betroffenen gezeigt.

Drei Videos wurden für die Initiative #LetsTalkAboutHPV gedreht. Darin erzählen Yvonne, Stefan und Clare jeweils ihre Geschichte. Die Filme werden
am Montag, 30. Mai, auf dem Instagram-Account des Krebsverbandes ausgestrahlt. Um möglichst viele – vor allem junge Menschen – zu erreichen,
zeigen zudem Influencer*innen kleine Ausschnitte – so genannte Snippets – aus den Videos, erläutern, was es mit HPV auf sich hat und wie wichtig die Vorsorge ist.

Die drei Betroffenen haben ganz unterschiedliche Erfahrungen mit HPV gemacht. Clare beispielsweise hatte eine Vorstufe zum Gebärmutterhalskrebs,
die glücklicherweise rechtzeitig erkannt worden ist. Die Zellen wurden entfernt. Sie ist heute gesund. Clare ist Journalistin und erzählt für #LetsTalkAboutHPV
auf ihrem eigenen Kanal ihre persönliche Geschichte. Stefan erkrankte an durch HPV ausgelösten Peniskrebs. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er noch nie von HPV
gehört. Eine Operation hat ihn gerettet, er ist heute Vater einer Tochter. Yvonne wurde die Gebärmutter entfernt, nachdem bei einer
Routineuntersuchung HPV-bedingter Gebärmutterhalskrebs entdeckt wurde. Leider hat bei ihr der Krebs gestreut und wird mittlerweile als unheilbar eingestuft.

„Diese Beispiele zeigen eindrücklich wie wichtig die Aufklärung der Bevölkerung in Sachen HPV ist“, sagt Marion von Wartenberg, stellvertretende Vorsitzende
des Krebsverbandes. „Ich freue mich, dass wir das Projekt #LetsTalkAboutHPV in diesem Jahr weiterführen können, und damit möglichst viele Eltern, junge
Erwachsene und vor allem Jugendliche erreichen.“

 

HPV steht für sexuell übertragbare Humane Papillomviren. Fast jeder sexuell aktive Mensch steckt sich im Lauf seines Lebens einmal mit HPV an. Bestimmte
HPV-Typen können unangenehme Erkrankungen auslösen, wie genitale Feigwarzen. Andere Infektionen können zu Zellveränderungen führen,
sogenannte Dysplasien, die später Krebs auslösen können. In Deutschland gibt es pro Jahr 60.000 Fälle von Gebärmutterhalskrebsvorstufen bei Frauen. Etwa
zehn Prozent davon erkranken schließlich an Gebärmutterhalskrebs. Aber auch bei Männern tritt HPV-bedingter Krebs auf, beispielsweise im Mund- und
Rachenraum oder an den Genitalien. Medikamente gibt es nicht, aber eine Impfung. Weitere Informationen zum Thema finden Sie folgend auf dieser Website.

 Homepage des Krebsverbandes

 

 

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Der Krebsverband Baden-Württemberg e.V. klärt auf, senkt durch Projekte zur Prävention das Risiko an Krebs zu erkranken, setzt sich für eine optimale
onkologische Versorgung ein und begleitet Erkrankte sowie deren Angehörige in dieser herausfordernden Zeit.

Der Krebsverband ist die Landeskrebsgesellschaft von Baden-Württemberg.

Die Landeskrebsgesellschaften sind in allen Bundesländern vertreten und haben ein breit gefächertes Angebot aus Beratungen, Workshops und Kursen
für krebskranke Menschen und ihre Angehörigen.

 

 

 

 

 

Gerhard Kreutzer

Quelle: Pressestelle Krebsverband Baden-Württemberg e.V.

Bilder/Grafik: Pressestelle Krebsverband Baden-Württemberg e.V.

26.05.2022