04.05.2016

29. ATO Jahrestagung der Tumorzentren

04.05.2016

 

Prof. Dr. Walter Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes Baden Württemberg e.V., Chefarzt Zentrum Innere Medizin II, Robert Bosch Krankenhaus, Stuttgart die Gäste und wünschten allen Beteiligten einen guten Verlauf der 29. ATO Tagung und viel Erfolg für die einzelnen Arbeitsgruppen.

Insgesamt waren wieder 9 Arbeitsgruppen (AG) und 1 Workshop eingeteilt.

Die einzelnen Arbeitsgruppen und der Workshop berieten sich von 13.30 Uhr bis ca. 15.00 Uhr

Die folgenden Arbeitsgruppen und der Workshop waren:

AG 01 Vorstände, Sprecher, Geschäftsführer und Koordinatoren

AG 02 Ambulante Onkologie

AG 03 Brückenpflege

AG 04 Klinische Krebsregister

AG 05 Fachpflege Onkologie und Pflegekräfte in der Onkologie

AG 06 Onkologische Rehabilitation

AG 07 Palliativmedizin

AG 08 Psychoonkologie

AG 09 Sozialarbeit

Workshop Selbsthilfe im Dialog

„Finanzierung und Fundraising für Selbsthilfegruppen“

Nach einer Kaffeepause ging es um ca. 17.00 Uhr im Hörsaal unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Hartmut Döhner und Prof. Dr. Walter Aulitzky mit den Berichten der einzelnen Arbeitsgruppen und der Diskussion aktueller Themen weiter.

Prof. Dr. Holger Hebart, Chefarzt, Zentrum für Innere Medizin, Klinikum Schwäbisch Gmünd, Vorstandsvorsitzender, OSP Ostwürttemberg erläuterte die Ergebnisse der 1. Arbeitsgruppe

Dr. Michael Haen, Internist Hämatoonkologe, Onkologische Schwerpunktpraxis, Tübingen sprach über die Ergebnisse der 2. Arbeitsgruppe mit dem Thema „Ambulante Onkologie“

Im Anschluss wurde über die 3. Arbeitsgruppe der „Brückenpflege“ berichtet.

Mit Dipl.-Ing. Walter Voigt, Leiter Klinisches Krebsregister Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) wurden die Ergebnisse der 4. Arbeitsgruppe „Klinische Krebsregister“ erläutert.

Die 5. Arbeitsgruppe „Fachpflege Onkologie und Pflegekräfte in der Onkologie“ wurden die Ergebnisse von Frau Regina Frommherz-Sonntag, GKP für Onkologie/Palliativcare, Klinik für Tumorbiologie Freiburg vorgetragen.

„Onkologische Rehabilitation“ das Thema der 6. Arbeitsgruppe wurde dargestellt und erläutert.

Sabine Badisch, berichtet in Ihrer Ausführung über die „Palliativmedizin“ der Arbeitsgruppe 7.

Die „Psychoonkologie“ aus der Arbeitsgruppe 8 wurde von Frau Dr. sc. hum. Dipl.-Psych. Anette Brechtel, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Universitätsklinikum Heidelberg vermittelt.

In der Arbeitsgruppe 9 “ Sozialarbeit“ wurde von Frau Dipl.-Sozialpädagogin Ilse Weis, Kliniksozialdienst, Radioonkologie und Strahlentherapie, Universitätsklinikum Heidelberg vorgestellt.

Der Workshop „Selbsthilfe im Dialog“

„Finanzierung und Fundraising für Selbsthilfegruppen“ wurde von Heike Hörnisch geleitet.

Herr Armbruster, Schatzmeister beim Krebsverband Baden Württemberg zeigte Möglichkeiten auf, wie die Selbsthilfegruppen durch den Krebsverband Unterstützung finden, aber auch welche Kriterien und Auflagen zu beachten sind.

Heike Hörnisch vom Krebsverband Baden Württemberg erläuterte die Möglichkeiten der Finanzierung der Selbsthilfegruppen durch die Krankenkassen, insbesondere auch den Unterschied der Finanzmittelbeschaffung wie der pauschalen und der Projekt Förderung.

Bianca Max, ars. adiuvandi. Rudersberg erläuterte die Einsatzmöglichkeiten von „Fundraising“ zum Zweck der Mittelbeschaffung.

Von den Anwesenden wurde die Möglichkeit Fragen zu stellen reger Gebrauch gemacht und es wurde auf alle Fragen sehr gut eingegangen und zur Zufriedenheit beantwortet.

Bei der Darstellung und Vorstellung der Ergebnisse aus den einzelnen Arbeitsgruppen hat man sehr gut erkennen können, dass sich gerade im Bereich der Onkologischen Patienten sehr viel bewegt wurde und doch war es allen Beteiligten klar dass man sich nicht zurücklehnen kann sondern dass es immer weitere Anstrengungen geben muss um den Patienten die bestmöglichen Versorgungs- und Therapiemöglichkeiten zukommen zu lassen und dass die Vernetzung der einzelnen Bereiche für die Zukunft doch sehr wichtig und zum Wohle der Patienten ist.

Hierzu wurde jedem einzelnen bewusst, dass die Arbeit und Funktion der ATO (Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Arbeitskreise in Baden Württemberg) durch den Krebsverband Baden Württemberg eine sehr wichtige Aufgabe und Funktion hat.

Prof. Dr. Hartmut Döhner und Prof. Dr. Walter Aulitzky dankten allen Beteiligten der Arbeitsgruppen und der Besucher für ihr Kommen und verwiesen auf die Abendveranstaltung im KCC Restaurant Theater in Ulm Söflingen.

Der Abend im KCC Restaurant Theater verbrachten wir in gemütlicher Runde bei einem erstklassigen Buffet und gepflegten Getränken. Die Räumlichkeiten im KCC waren liebevoll ausgestattet und man fühlte sich von Anbeginn wohl. Nicht zu vergessen, das Personal dass sich liebevoll um jeden kümmerte.

Nach der Schlacht am Buffet fand eine Veranstaltung im KCC statt. Es wurden verschiedene Theater – Episoden gezeigt und unsere Lachmuskeln wurden ganz schön strapaziert.

Diese Abendveranstaltung wird man (Ich jedenfalls) nicht so schnell vergessen, es war einfach wunderbar, alles hat bestens gepasst.

Das doch frühe Aufstehen am nächsten Tag dürfte für den einen oder anderen nach so einem schönen Abend schwer gefallen sein und doch waren zu Beginn des 2. Tages wieder alle anwesend.

Prof. Dr. Hartmut Döhner begrüßte die Anwesenden und wünschte allen einen guten Verlauf des 2. Tages der 29. ATO Tagung in Ulm

Prof. Dr. Döhner würdigte auch die Verdienste von Prof. em. Dr. Hermann Heimpel und Gratulierte zu seinem 80. Geburtstag.

Dr. Monika Stolz MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren, Baden Württemberg, Stuttgart richtete Ihre Grußworte an alle Anwesenden und Dankte dem Krebsverband Baden Württemberg für seine Arbeit und beschrieb in Ihren Worten die Wichtigkeit einer solchen Tagung wie der ATO und wünschte allen einen guten Verlauf, ebenso würdigte Sie die Verdienste von Prof. em. Dr. Hermann Heimpel und Gratulierte Ihm zu seinem 80. Geburtstag.

Prof. Dr. Walter Aulitzky begrüßte ebenso die Anwesenden zum 2. Tag der ATO Tagung, wünschte interessante Vorträge an diesem Tag und würdigte auch Prof. em. Dr. Heimpel für seine Verdienste und gratulierte zu seinem 80. Geburtstag

Prof. Dr. Holger Hebart fasste noch einmal die einzelnen Ergebnisse der Arbeitsgruppen vom Vortag zusammen.

Ein ehemaliger Schüler (Name ist mir nicht bekannt) von Prof. Heimpel würdigte die Arbeit von Prof. Heimpel und ließ seine Zeit als Schüler bei Ihm bis zum heutigen Tag die Zeit Revue passieren und Gratulierte auch im Namen der Schüler von Prof. Heimpel Ihm zum 80. Geburtstag.

Prof. Dr. Walter Aulitzky hob noch einmal die Verdienste von Prof. em. Dr. Hermann Heimpel hervor und überbrachte Ihm die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft des Krebsverbandes Baden Württemberg e.V.

Nach dieser sehr beeindruckenden Ehrung von Prof. em. Dr. Hermann Heimpel richtete er ein paar Worte an die Laudoren und den Anwesenden Gästen und bedankte sich sichtlich gerührt über die Auszeichnung des Krebsverbandes.

In seinen Worten vermittelte er seine Philosophie gegenüber dem Krebspatienten:

„Der Mensch steht im Mittelpunkt“

In jeder Beziehung für Ihn wichtig:

„Den Patienten bei Entscheidungen mit einbeziehen“

Im Komplex I: Strukturen in interprofessionellen Netzwerken ging es dann unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Hartmut Döhner und Prof. Dr. Walter Aulitzky weiter.

Prof. Dr. Möller, Ärztlicher Direktor Pathologie, Universitätsklinikum Ulm, Stellv. Sprecher Comprehensive Cancer Center (CCCU) sprach in seinem Vortrag über „Interprofessionelle Netzwerke als Garanten für translationale Forschung.

„Optimale IT-Lösungen für eine Netzwerkbildung“ war das Thema von Prof. Dr. Elvira Kuhn, FB Wirtschaft FR Wirtschaftsinformatik, Fachhochschule Trier

Über die „Qualifizierung durch Zertifizierung“ war das Thema von Dipl.-Politologe Sebastian Dieng, Assistent der Geschäftsführung, OnkoZert, Neu-Ulm.

Dr. Katrin Ehlert, Regionale Medical Advisor Oncology, Boehringer-Ingelheim, in Ihrem Beitrag über: „Netzwerke zwischen der pharmazeutischen Industrie und universitären Krankenversorgern“.

Über die „Politische Einflussnahme durch Selbsthilfe und Ihre Netzwerke“ sprach Dipl.-Sozialwirtin Ursula Helms, Geschäftsführerin NAKOS Berlin.

Nach einer Pause, mit der Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung, ging es dann mit dem Kompex II unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Walter Aulitzky und Prof. Dr. Peter Möller weiter.

„Umsetzung evidenzbasierter Medizin in interprofessioneller Versorgung – Bewertung und Vergütung“ war das erste Thema nach der Pause, vorgetragen von Dr. Dr. Gundolf Egert, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) Baden Württemberg Lahr.

Dr. Christopher Herrmann, Stellv. Vorsitzender der AOK Baden Württemberg, Stuttgart über „Die Finanzierung onkologischer Spitzenzentren“.

Dipl.-Kaufmann Rainer Schoppik, Kaufmännischer Direktor, Universitätsklinikum Ulm sprach über die „Aktuelle Situation am CCCU des Universitätsklinikums Ulm“.

Im Komplex III unter dem Vorsitz von Rosemarie Rau, Leiterin der Weiterbildung Pflege in der Onkologie, Universitätsklinikum Ulm und Hubert Seiter, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Krebsverband Baden Württemberg e.V., Erster Direktor, Deutsche Rentenversicherung Baden Württemberg.

„SAPV (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) – Ein Modell für den Aufbau interprofessioneller Strukturen“.

Der geplante Vortrag von Gerhild Becker “ Der Freiburger Weg“ musste kurzfristig geändert werden und so sprach Herr Keller über den „Tübinger Weg“.

Stephanie Rapp, Reinhard Danzer und Karin Weikl stellten das „Ulmer Palliativnetz“ vor, wie sich auch die Zusammenarbeit von Klinik, Palliativstation, Häuslicher Palliativversorgung und Hospiz in Einklang bringen lassen.

Kareen Pottkämper vom AQUA Institut sprach in Ihrem Vortrag über die“ Onkologische Versorgung in interprofessionellen Netzwerken“.

Es waren sehr Interessante Vorträge die uns auch aufzeigten, dass doch noch einiges getan werden kann um die Strukturen der interprofessionellen Netzwerke zu verfeinern.

Hubert Seiter in seiner Funktion als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Krebsverbandes Baden Württemberg e.V. sprach die Schlussworte der 29. ATO Tagung in Ulm und Dankte allen Beteiligten in den Arbeitsgruppen, den Dozenten für Ihre Vorträge und beonders den Gästen, die diese 2 Tage duldsam mitverfolgt haben und wünschte allen einen guten nach Hause weg mit dem Hinweis auf die 30. ATO Tagung am 11./12. November 2011 in Lörrach

Quelle: 29. ATO Tagung UIm vom 12./13. November 2010