15.03.2018

Neue Broschüren des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V.

15.03.2018

Krebs erkranken“ gibt den Betroffenen konkrete Hinweise, wie das Gespräch gestaltet werden kann, gibt Anregungen zur Unterstützung der Kinder und nennt Ansprechpartner, wenn professionelle Hilfe notwendig ist. „Kinder sind sehr feinfühlig und registrieren eine

Veränderung innerhalb der Familie, können sie sich aber vielleicht nicht erklären. Dann ist es die Aufgabe der Eltern, ihnen Antworten zu geben. Deshalb unterstützt die BARMER diese Broschüre des Krebsverbands Baden-Württemberg.

 

Gemeinsam wollen wir den betroffenen Eltern dabei behilflich sein, die richtigen Worte in einer Situation zu finden, die viele sprachlos macht“ sagt BARMER Landesgeschäftsfüher Winfried Plötze.

 

Die AOK Baden-Württemberg unterstützt den Krebsverband Baden-Württemberg bei der weiteren neuen Broschüre des Krebsverbandes für Angehörige von krebskranken Menschen.

 

In Baden-Württemberg erkranken jährlich ca. 50.000 Menschen erstmalig an Krebs. Die Diagnose Krebs ist in erster Linie für Betroffene ein großer Schock: Nichts ist mehr, wie es vorher war.

 

Die Zahl der Angehörigen und Freunde, die diese Patienten begleiten, ist jedoch wesentlich höher. Als Angehörige oder Freund eines an Krebs erkrankten Menschen, erhoffen sie sich Tipps und Impulse, wie sie mit dieser schwierigen Situation besser umgehen können. Auch für sie ändert sich das Leben mit einem Schlag. Neben der Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren wird ihnen viel abverlangt: für den Partner, die Eltern, das Kind, die Schwester oder Bruder stark zu sein, zu helfen und zu trösten.

 

„Diese Broschüre soll als Wegweiser dienen und bei der Begleitung nahestehender krebskranker Menschen helfen und so hoffentlich einen Beitrag zur Bewältigung der neuen Lebenssituation leisten.“ So Dr. Christopher Hermann Vorsitzender der AOK Baden-Württemberg.

 

Des weiteren wird es durch die Unterstützung der Brember Krebsgesellschaft möglich, auch in Baden-Württemberg eine Broschüre zum Thema „Polyneuropathie – Wenn Füße und Hände kribbeln und schmerzen“ anzubieten.

 

Die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Krebserkrankungen entwickeln sich rasant. Die Erfolgszahlen nach einer Behandlung mit Medikamenten sind vielfach beeindruckend und es gibt immer mehr Langzeitüberlebende nach Krebs. Allerdings ist wenig bekannt mit welchen gesundheitlichen Einbußen viele Menschen nach einer Krebsbehandlung leben – für Monate, Jahre oder für ihr ganzes Leben.

 

In der Broschüre finden sich nicht nur Fachwissen, sondern auch viele Erfahrungen, die Krebspatienten gemacht haben. Es werden Anregungen zur Selbsthilfe und zum Ausprobieren gegeben.

 

Gerne können Sie die Broschüren ab sofort auf der Homepage des Krebsverbandes downloaden oder bestellen. Des Weiteren finden Sie die Broschüren in den 13 baden-wüttembergischen Krebsberatungsstellen.

http://www.krebsverbandbw.de/mehr-wissen-besser-leben/broschueren/

 

Krebsverband Baden-Württemberg E.V.

Im Krebsverband Baden-Württemberg e.V. sind derzeit über 220 Selbsthilfegruppen nach Krebs vertreten. Die neunzehn Onkologischen Schwerpunktkrankenhäuser und Tumorzentren des Landes sind hier zu einer Arbeitsgemeinschaft (ATO) zusammengeschlossen. Hauptaufgaben sind die Informationen und Beratung von Betroffenen, die Förderung der Selbsthilfe, Vernetzung onkologischer Einrichtungen und Selbsthilfegruppen und Unterstützung von Projekten sowie patientenorientierter Forschung in Baden-Württemberg. Seit 90 Jahren ist der Krebsverband Baden-Württemberg aktiv, er ist eine Landeskrebsgesellschaft der Deutschen Krebsgesellschaft.

 

Gerhard Kreutzer

Quelle:

Krebsverband Baden-Württemberg e.V.

Vanessa Lenkenhoff, Koordinatorin Sozial- und Gesundheitsmanagement (B.A.)