Bald ist es soweit: Drei Tage lang können sich Läuferinnen und Läufern beim NCT-Lauf 2024 vom 5. bis 7. Juli für die gute Sache bewegen. Ob spazieren, wandern oder joggen bleibt jedem und jeder überlassen, und auch die Distanz und der Verlauf der Strecke können frei gewählt werden. Wie in den Vorjahren sind die Startorte auf der ganzen Welt verteilt, gelaufen wird in einer gemeinsamen Online-Community.

Als Ziel haben sich die Veranstalter 40.000 Bewegungskilometer gesetzt. Jeden Kilometer bis zum gemeinsamen Erreichen dieses Ziels vergütet das Unternehmen SAP als Hauptsponsor mit 0,50 Euro. Schirmherr der Veranstaltung ist der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Eckart Würzner.

Erstmals ist der Bahnstadtlauf in diesem Jahr Partner des NCT-Laufs. Wer gerne mit anderen läuft oder sogar den Wettkampf sucht, kann beim Bahnstadtlauf an den Start gehen. Auf der 2,5 Kilometer langen Rundstrecke ist ein NCT-Lauf-Kilometer markiert, den jeder Teilnehmende automatisch zum gemeinsamen Ziel beisteuert. Wer zudem auch beim NCT-Lauf registriert ist, kann seine gesamte beim Bahnstadtlauf erzielte Strecke beim NCT-Lauf werten lassen.

Dirk Jäger, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Leiter der Klinik für Medizinische Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), sagt: „Der NCT-Lauf bringt Menschen in Bewegung. Das ist an sich schon eine gute Sache. Hinzu kommt, dass sich die aktiven Läuferinnen und Läufer mit ihrer Bewegung einer guten Sache verschrieben habe und mit ihrer Teilnahme am Benefizlauf unsere Arbeit für unsere Patienten am NCT Heidelberg voranbringen.“

Der NCT-Lauf findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Seit seiner ersten Austragung 2012 haben mehr als 50.000 Menschen ungefähr 570.000 Kilometer erlaufen – das entspricht einer Distanz von 14-mal um die Welt. Bis zum Jahr 2019 wurde der NCT-Lauf im Neuenheimer Feld in Heidelberg ausgetragen. Seit 2020 laufen Menschen auf allen sieben Kontinenten in einer Online-Community. Der NCT-Lauf hat seit Beginn fast eine Million Euro Spenden eingebracht.

Stefan Fröhling, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Leiter der Abteilung Translationale Medizinische Onkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), sagt: „Mit ihrer Teilnahme am NCT-Lauf unterstützen uns die Sportlerinnen und Sportler bei unserem Ziel, Krebs immer besser und wirksamer behandeln zu können. Der Lauf und seine Spenderlöse tragen direkt dazu bei, dass wir am NCT Heidelberg innovative angewandte Krebsforschung betreiben können.“

Zahlen und Fakten

Datum:                        Freitag, 5. Juli (00.00 Uhr), bis Sonntag, 7. Juli 2023 (24.00 Uhr)

Symbolischer Start:    5. Juli, auf Facebook und Instagram

Startgebühr:                Gratis. Um Spenden zugunsten des NCT Heidelberg wird gebeten.

Wegstrecke:               Kann frei gewählt werden. Zurückgelegte Kilometer werden manuell mit den persönlichen Zugangsdaten online eingetragen.

Organisation:              Regina Hohmann, Tel.: 06221 56-36146

Andreas Klein, Tel.: 06221 42-5448

Veranstalter:               Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)

NCT-Spendenkonto:  Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

LBBW Stuttgart

IBAN: DE64 6005 0101 7421 5004 29

BIC: SOLADEST600

Betreff (bitte immer angeben): D 100 70680

                                   Anmeldung kostenpflichtig

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT Heidelberg ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT Heidelberg ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT Heidelberg kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Heidelberg wurde 2017 das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) gegründet. Die Kinderonkologen am KiTZ arbeiten in gemeinsamen Strukturen mit dem NCT Heidelberg zusammen.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)

Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für Patientinnen und Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 14.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit rund 2.500 Betten werden jährlich circa 86.000 Patientinnen und Patienten voll- und teilstationär und mehr als 1.100.000 Patientinnen und Patienten ambulant behandelt.

Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe (DKH) hat das UKHD das erste Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg etabliert. Ziel ist die Versorgung auf höchstem Niveau als onkologisches Spitzenzentrum und der schnelle Transfer vielversprechender Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik. Zudem betreibt das UKHD gemeinsam mit dem DKFZ und der Universität Heidelberg das Hopp Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ), ein deutschlandweit einzigartiges Therapie- und Forschungszentrum für onkologische und hämatologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit befinden sich an der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) rund 4.000 angehende Ärztinnen und Ärzte in Studium und Promotion.

Gerhard Kreutzer

Quelle: Pressestelle NCT Heidelberg

Bilder/Grafik: Pressestelle NCT

14.06.2024