
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
(Eduard Mörike 1804-1875, deutscher Lyriker)
Gerhard Kreutzer
Quelle: Freie Gedichte
Bilder/Grafik: Freie Bilder
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20.09.2023