10.04.2018

14. Heidelberger KrebsPatiententag: Strategien bei Krebs

10.04.2018

Programm der Veranstaltung am 21. April 2018 zieht. Wie in vergangenen Jahren werden über 700 Besucher erwartet. Vormittags informieren Experten über bewährte und neue Konzepte der Krebsbehandlung. Im Anschluss können die Teilnehmer in Foren persönlich mit Ärzten, Vertretern der NCT-Beratungsdienste und der Selbsthilfeins Gespräch kommen. Der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner und der Krebsverband Baden-Württemberg sind Schirmherren der Veranstaltung. Die Teilnahme am KrebsPatiententag ist kostenlos.

 

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe.

 

 „Der KrebsPatiententag ist inzwischen zu einer Institution im Rhein-Neckar-Kreis geworden. Wie in jedem Jahr möchten wir Krebspatientinnen und -patienten, deren Angehörige und alle Interessierte umfassend über Neuigkeiten in der onkologischen Forschung und Praxis informieren“, sagt Christof von Kalle, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg. Gleich zu Beginn der Veranstaltung, gegen 10:00 Uhr, berichtet er über aktuellste Erkenntnisse in der Krebsmedizin. Im Anschluss referieren u. a. Jürgen Debus, Michael Schmitt, Markus Hohenfellner und Guy Ungerechts über Neues aus den Gebieten der Immuntherapie, sowie zu Themen der multimodalen Diagnostik und der Strahlentherapie.

 

Imzweiten Teil der Veranstaltung ab ca. 11:45 Uhr stehen Ernährung und Sport während der Therapie im Fokus. Die Referentin Ingeborg Rötzer ist Leiterin des Bereichs Ernährungstherapie am NCT Heidelberg. Friederike Rosenberger, stellvertretende Leiterin der NCT-Arbeitsgruppe „Onkologische Sport- und Bewegungstherapie“, geht insbesondere auf den Zusammenhang zwischen Bewegung und Behandlungserfolg ein. Sie forscht auf dem Gebiet der onkologischen Sporttherapie und untersucht den Einfluss auf das Langzeitüberleben. Markus Diener, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg und Leiter des Studienzentrums der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC), erläutert, warum klinischeStudien maßgeblich zur Verbesserung der Therapiemöglichkeiten beitragen.

 

Nach einerMittagspause besteht die Möglichkeit, in Foren mit Spezialisten aus verschiedenen onkologischen Fachbereichen, Vertretern der Selbsthilfe und mit Mitarbeitern der NCT-Beratungsdienste über aktuelle Entwicklungen der Krebsmedizin ins Gespräch zu kommen. In diesem Jahr stehen acht Themenbereiche im Mittelpunkt: 1. Brustkrebs und gynäkologische Tumoren; 2. Nieren-, Blasen-,und Prostatakrebs; 3. Gastrointestinale (Speiseröhre, Magen, Darm) und neuroendokrine Tumoren; 4. Kopf-Hals-Tumoren / thorakale Tumoren / Hirntumoren und -metastasen; 5. Leukämien, Lymphome und multiples Myelom; 6. Sarkome, Knochen- und Weichteiltumoren, CUP; 7. Hautkrebs; 8. Beratungsdienste des NCT.

 

Zudemsind die Besucher herzlich eingeladen, sich im Foyer der Vortragssaals an den Ständen der Selbsthilfegruppen und Organisationen sowie dem Krebsinformationsdienst des DKFZ über verschiedene Anliegen rund um den Umgang mit Krebserkrankungen auszutauschen.

 

Auch 2018 haben Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner und der Krebsverband Baden-Württemberg die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen. „Ich danke dem NCT Heidelberg für das informative Angebot und kann jedem Bürger nur empfehlen am 21. April vorbeizuschauen“, sagt Würzner.

 

Anmeldung

 

Teilnehmer werden gebeten, sich namentlich anzumelden, entweder online unter www.nct-heidelberg.de/anmeldung, per E-Mail an patiententag@nct-heidelberg.de oder per Antwortkarte, die aus dem Einladungsfyer zu entnehmen ist. Die Teilnahme am Patiententag ist kostenlos. Für Getränke und Speisen in den Pausen ist gesorgt.

 

Anmeldeschluss ist der 19. April 2018. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Rückantworten gibt es nur, wenn die Teilnehmerzahl überschritten ist.

 

Daten zur Veranstaltung

 

Wann:                  21.04.2018, 10:00 – 15:00 Uhr

Wo:                      Im Hörsaalzentrum Chemie, Im Neuenheimer Feld 252, 69120 Heidelberg

Anmeldung:        bis 19.04.2018

                           www.nct-heidelberg.de/anmeldung

                           patiententag@nct-heidelberg.de 

 

Das Programm der Veranstaltung ist zu finden unter:

 

https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/;eldungen/Dataien/Krebspatiententag_Web_2018

 

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

 

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der MedizinischenFakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT its es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnaherstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCTkooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang. Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renomierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behgndelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

 

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

 

DasDeutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger  über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

 

Gerhard Kreutzer

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

10.04.2018