12.03.2018

Internettherapie für Hinterbliebene nach dem Verlust eines Menschen durch eine hämatologische Krebserkrankung

12.03.2018

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig im Rahmen einer Studio kostenfreies Online-Therapieprogramm für Trauernde durch, die eine nahestehende Person infolge einer

hämatologischen Krebserkrankung (z.B. Leukämie, Hodgkin-Lymphom, Multiples Myelom) verloren haben.

 

Nach einem solchen Verlust erleben einige Betroffene eine lange und intensive Trauerreaktion. Sie haben Schwierigkeiten, sich an die neuen Lebensumstände anzupassen und eine positive Perspektive auf das eigene Leben zurückzugewinnen. Viele wünschen sich dann individuelle Unterstützung und Begleitung, deren Zugang jedoch häufig erschwert ist.

 

 Unsere internetbasiertes Behandlungsangebot steht offen für Personen, die unter einer langanhaltenden intensiven Trauerreaktion leiden, nachdem sie einen nahestehenden Menschen, beispielsweise einen Verwandten, einen Partner oder einen Freund, durch eine hämatologische Krebserkrankung verloren haben. Das Behandlungsprogramm dauert 5 Wochen und ist für die Teilnehmenden zeitlich und räumlich flexibel gestaltbar. 

 

In insgesamt 10 Schreibaufgaben werden die Trauernden dabei angeleitet, das Erlebte zu verarbeiten, wobei über unsere sichere Internetplattform regelmäßiger Kontakt zu einer Therapeutin besteht. Um die Wirksamkeit der Behandlung zu überprüfen, werden die Teilnehmenden gebeten, zu verschiedenen Zeitpunkten Fragebögen zu ihrem Befinden auszufüllen.

 

Genauere Informationen zum Projekt finden Sie auf den folgenden Seiten:

https://online-trauertherapie.beranet.info

https://www.facebook.com/OnlineTrauertherapie

 

Wir freuen uns, wenn Sie unser Forschungsvorhaben unterstützen.

 

Dipl.-Psych. Julia Große und Dipl.-Psych. Rahel Hoffmann

Tel: 0341 9725004 oder 0341 9718953

im Auftrag von

Prof. Dr. med. Anette Kersting

Klinikdirektorin

 

Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Josè Carreras Leukämie-Stiftung und wird in Kooperation mit der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie sowie der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Leipzig durchgeführt.

 

Gerhard Kreutzer

Quelle:

Universitätsklinikum Leipzig

12.03.2018