06.05.2016

„Misteln unterstu00fctzen Krebstherapie“

06.05.2016

 

Nach Aussagen von Institutsleiter Dr. Gero Leneweit fänden sich unter den Besuchern häufig Menschen, die als Betroffene oder Angehörige vom Thema Krebs betroffen seien. „Die Intention unserer jährlichen Präsentation ist es, die Anwendung der Misteltherapie publik zu machen und die Öffentlichkeit für unsere Forschung zu begeistern“, erläuterte Leneweit gegenüber der PZ. Die Misteltherapie reduziere nachweislich die Nebenwirkungen der Standardtherapien und erhöhe die Lebensqualität der Krebspatienten.

Für die Aufzucht und Kultivierung der Misteln vor Ort zeichnet die Institutsmitarbeiterin und Biologin Angelika Heinze verantwortlich.

„Durch die direkte Angliederung unseres gemeinnützigen Instituts an die Klinik Öschelbronn besteht eine ideale Vernetzung von wissenschaftlicher Forschung und praktischer Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse“, sagt Lenneweit.

Ein Zelllabor als neuer Arbeitszweig befinde sich derzeit im Aufbau. Trotz internationaler Kontakte auf Forschungsebene sei man eng mit der Region verbunden und erfahre viel Unterstützung und Wertschätzung von Firmen der Umgebung.

Etwa hundert Besucher folgten den Ausführungen von Institutsleiter Dr. Rolf Dorka, der einen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse gab. Anschließend hatten die Gäste die Gelegenheit, sich bei einer Führung durch die Laborräume und die Gewächshäuser des Instituts praxisnah über die Forschungsarbeiten zu informieren.

Mit einem Vortrag der Ärztin Dr. Michaela Glöckler endete ein informativer Forschungstag.

Quelle: Pforzheimer Zeitung Britta Bischoff-Krappel und Carus – Institut Niefern-Öschelbronn 15. Mai 2012