- Welche Motivation bewegt zum ehrenamtlichen Engagement in der Selbsthilfe?
Frau Evi Clus - Wie ist die Kooperation zwischen Kliniken und Selbsthilfe?
Frau Annette Hans - Welche Bedeutung findet die Selbsthilfe im niedergelassenen Bereich der Ärzte?
Frau Dorothea Dümmig - Wie kommt die Selbsthilfe in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit?
Frau Katharina Stang - Welche Bedeutung hat das Krebsregister für die Selbsthilfe
Herr Gerhard Kreutzer - Krebsberatungsstellen im Fokus der Selbsthilfe
Frau Gerlinde Winter
Um 10.00 Uhr begrüßte Frau Wohland-Braun vom Krebsverband die Anwesenden und erklärte auch die Wichtigkeit und den Stellenwert der Selbsthilfe in der heutigen Zeit und Dankte der Arbeitsgruppe, die bereits im Vorfeld sehr wichtige Arbeit geleistet hat und diese heutige Veranstaltung in dieser Form ermöglicht hat und wünschte allen einen guten Verlauf.
Frau Dorothea Dümmig von Frauke, Frauen und Krebs, Selbsthilfe im Dialog e.V. Pforzheim und Enzkreis begrüßte ebenfalls die Anwesenden und gab eine Einführung in das Thema: Selbsthilfe im Wandel – gestern – heute – morgen und den Ablauf des heutigen Vormittages in den Arbeitsgruppen.
Vertreter der unterschiedlichsten Selbsthilfegruppen nahmen an den einzelnen Arbeitsgruppen teil und so konnten die Fragen auf Motivationskarten festgehalten werden. Gegen 12.00 Uhr traf man sich um eine Auswahl der Fragen zu treffen, die am Nachmittag in der Podiumsdiskussion vorgestellt werden.
Um 13.00 Uhr begann die ATO Tagung offiziell mit der Begrüßung der Teilnehmer durch Prof. Dr. med. Frederik Wenz, Sprecher Interdisziplinäres Tumorzentrum Mannheim (ITM) Klinikdirektor Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Universitätsmedizin Mannheim und Prof. Dr. med. Bernd Kasper, Ärztlicher Geschäftsführer Interdisziplinäres Tumorzentrum (ITM) und Koordinator des Onkologischen Zentrums. Beide Dankten dem Krebsverband, dass die diesjährige ATO Tagung in Mannheim stattfindet und wünschten allen Teilnehmern einen guten Verlauf und erfolgreiches Arbeiten in den einzelnen Arbeitsgruppen.
Insgesamt gibt es 9 Arbeitsgruppen und den Workshop „Selbsthilfe im Dialog“ Hierzu die Vorstellung der einzelnen Arbeitsgruppen:
- AG 01 Vorstände, Sprecher, Geschäftsführer und Koordinatoren
Prof. Dr. Holger Hebart - AG 02 Ambulante Onkologie
Dr. Michael Haen - AG 03 Brückenpflege
Ludwig Franz, Thomas Schönberner - AG 04 Klinisches Krebsregister
Sabine Leisemann - AG 05 Fachpflege Onkologie und Pflegekräfte in der Onkologie
Thomas Sautter-Strelczuk, Isolde Weisse - AG 06 Onkologische Rehabilitation
Dr. Johannes Andreas Schiefer - AG 07 Palliativmedizin
PD Dr. med. Dipl.-Theol. Gerhild Becker - AG 08 Psychoonkologie
Dr. sc. hum. Dipl. Psych. Anette Brechtel - AG 09 Sozialarbeit
Dipl. Soz.-Päd. (FH) Sandra Heinrichs
Dipl. Soz.-Päd. Ilse Weis - Workshop Teil II „Selbsthilfe im Dialog“
Selbsthilfe im Wandel – gestern – heute – morgen?
Mit geladenen Gästen aus Ärzteschaft, Politik und Gesundheitswesen.
Um 13.30 begaben sich die Anwesenden in die jeweiligen Arbeitsgruppen.
Dorothea Dümmig von Frauke begrüßte die Anwesenden zur Podiumsdiskussion führte ein Kurzstatements zur Einführung der Themen an und übergab die weitere Leitung an die Moderatorin Dipl. Sozialpädagogin Bärbel Handlos vom Gesundheitstreff Mannheim. Frau Handlos begrüßte ebenfalls alle Anwesenden, wünschte einen guten Verlauf der Podiumsdiskussion und bat dass sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion kurz selbst vorstellen und ihren Bezug zur Selbsthilfe bekannt gaben. So waren in dieser Podiumsdiskussion vertreten:
- Angela Bast,
UMM Selbsthilfebeauftragte - Uta Krug
Frauenselbsthilfe nach Krebs, Gruppe Bretten, vertritt die Krebsberatungsstellen. - Tamara Schaile
Krankenkassen – AOK Baden – Württemberg - Hubert Seiter
Krebsverband Baden – Württemberg - Regina Steinkemper
Der Paritätische Baden – Württemberg - Manfred Votteler,
Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Frauen, Familie und Senioren BW
Nachdem sich alle Podiumsteilnehmer vorgestellt und ihren Bezug zur Selbsthilfe dargestellt hatten, ging es mit Dr. Ulli Biechele und dem Thema: „Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen“ mit Fragen und Diskussionen weiter.
Im Anschluss ging es um die Beantwortung der Fragen aus dem Vormittag, die in den einzelnen Arbeitsgruppen aus dem Workshop „Selbsthilfe im Dialog“ Selbsthilfe im Wandel – gestern – heute – morgen erarbeitet wurden. Und hierzu las Frau Handlos die auf den Motivationskarten geschriebenen Fragen vor und stellte diese zur Diskussion. Es wäre zu viel um auf die vielen einzelnen Fragestellungen und Diskussionen einzugehen und es zeigte sich deutlich, dass es viele Bereiche in den einzelnen Themenpunkte gab in denen sich für die Zukunft noch einiges bewegen muss.
Um 17.00 Uhr war die Zeit wo sich alle aus den Arbeitsgruppen und der Podiumsdiskussion wieder trafen um die Berichte aus den Arbeitsgruppen zu hören, was und welche Ergebnisse erarbeitet wurden.
Den doch sehr arbeitsreichen Tag in allen Bereichen und für jeden einzelnen konnte man den Abend auf Grund der Einladung durch den Krebsverband bei einem gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein im Hotel Dorint.
Ein für alle Beteiligten erfolgreicher erster Tag der ATO Tagung war geschafft.
Am Samstag ging es um 9.00 Uhr mit den Grußworten weiter und so begann Dr. Jürgen Wuthe, Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg und lobte die Arbeit der ATO Tagung und ging auch kurz auf den 1. Landesgesundheitsdialog ein wie das Ministerium die Bürger in das Gesundheitswesen mit einbeziehen will. Da Frau Ministerin Katrin Altpeter aus Terminlichen Gründen dieses Jahr nicht persönlich anwesend sein konnte überbrachte Herr Dr. Wuthe die Besten Wünsche der Ministerin und ihr Bedauern darüber dass sie nicht persönlich Anwesend sein kann.
Frau Dr. Ulrike Freundlieb, Bürgermeisterin der Stadt Mannheim, Dezernat III (Bildung, Familie, Gesundheit) wünschte auch allen Teilnehmern einen weiterhin guten Verlauf der diesjährigen ATO Tagung und freute sich besonders, dass der Krebsverband die ATO Tagung in Mannheim abhält.
Prof. Dr. Walter Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V., Chefarzt innere Medizin II, am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart begrüßte ebenfalls die Anwesenden und war beeindruckt dass so viele an der diesjährigen ATO Tagung teilnehmen und Dankte auch für die freundliche Aufnahme in Mannheim und den Organisatoren vor Ort für den reibungslosen Ablauf.
Alfred Dänzer, Geschäftsführer der Universitätsmedizin Mannheim hieß ebenfalls alle Teilnehmer der diesjährigen ATO Tagung in Mannheim herzlich Willkommen und Dankte für die gute Zusammenarbeit.
Alle wünschten den Anwesenden in ihrem Grußwort einen guten und erfolgreichen Verlauf dieser Veranstaltung in Mannheim und bezogen auch Stellung für die wichtige und wertvolle Arbeit der Selbsthilfevertreter und ihre Selbsthilfegruppen, die hier und im ganzen Land geleistet wird.
Danach wurden die Preisverleihungen des Onkologischen Arbeitskreises (OAK) am Interdisziplinären Tumorzentrum Mannheim vorgenommen.
In einem Kurzstatement unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Bernd Kasper, Ärztlicher Geschäftsführer des ITM gaben die Sprecher der einzelnen Arbeitsgruppen nochmals eine Zusammenfassung der Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppen.
Hubert Seiter vom Krebsverband Baden-Württemberg e.V. gab die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Selbsthilfe im Dialog“ nochmals bekannt.
Nach einer kurzen Kaffepause ging es mit Impulsreferate unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Bernd Kasper und Prof. Dr. Walter Aulitzky mit den Themen weiter:
- Die Versorgungslandschaft in Deutschland
PD Dr. Ulrich Graeven,
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) in der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. - Die Rolle der universitären Medizin in der Onkologie
Prof. Dr. Dieter Hofheinz,
Leiter des Tages Therapie Zentrums (TTZ) am ITM - Neuordnung der ambulanten Onkologie
Mannheimer Onkologie Praxis Brust / Schuster / Plöger / Hensel - Palliativmedizin als Verbindung der Versorgungsansätze
Petra Heinbuch
Leitung Pflegeservicezentrum und Palliativnetz (palMA) Universitätsmedizin Mannheim
Dr. Peter Engeser
Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung Universitätsklinikum Heidelberg - Fortschritte bei den „Rare Cancers“ durch Zusammenarbeit von Patienten, Experten und Industrie
Markus Wartenberg,
Das Lebenshaus e.V. für GIST / Sarkome
Nach der Mittagspause um 13.30 Uhr ging es mit einem „Round Table“ weiter mit dem Thema:
„Qualitätskonferenzen des Landeskrebsregisters – Im Netzwerk Lernen von den Besten“
Diese Podiumsdiskussion wurde Moderiert von Edda Markel und es nahmen daran teil:
- Friedhelm Brinkmann
OSP Stuttgart - Matthias Felsenstein
Landesärztekammer BW - Walter Scheller
vedk Landesvertretung BW
Es war eine sehr umfangreiche Diskussionsrunde in der die Anwesenden auch mit ihren Fragen sehr gut eingebunden wurden.
Gegen 14.30 Uhr ging die 31. Jahrestagung der ATO in Mannheim zu Ende, Hubert Seiter vom Krebsverband BW sprach die Schlussworte und lobte die intensive und konstruktive Zusammenarbeit aller Mitwirkenden und Dankte besonders dem Interdisziplinärem Tumorzentrum Mannheim (ITM) und der Universitätsmedizin Mannheim für die sehr gute Organisation und Versorgung während der Tagung und dass der Krebsverband hier in Mannheim so viel Unterstützung erhielt und wünschte allen Anwesenden eine gute Heimreise, verbunden mit dem Hinweis, dass die 32. ATO Tagung in Freiburg/Breisgau stattfindet..
Eine wieder sehr erfolgreiche Veranstaltung mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken ging zu Ende.
Quelle: ATO 31. Jahrestagung 2012 in Mannheim