06.05.2016

15. DLH-Patienten-Kongress

06.05.2016

 

Ebenso auch Prof. Dr. Carsten Bokemeyer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Onkologie, Hämatologie, Knochenmarktransplantation mit Sektion Pneumologie wünschte in seiner Begrüssungsrede allen einen guten Kongressverlauf.

Im Anschluss an die Begrüßung ging es in dem Vortrag von PD Dr. Anja Mehnert aus Hamburg um „Patienten – Arzt – Kommunikation“ und der anschließenden Podiumsdiskussion zu dem Thema Moderiert von Christiane Poertgen aus Dortmund und den Teilnehmern, Ralf Rambach, Patient N.N., Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Prof. Dr. Nicolaus Kröger und Dr. Anja Mehnert.

In der Kaffeepause konnten sich die Kongressteilnehmer stärken.

Mit dem Thema “ Psychoonkologie“ von Dipl.-Psych. Henry Buhk aus Hamburg ging es nach der Kaffeepause weiter.

Nach der Mittagspause um 13.30 Uhr ging es dann in einem Sonderprogramm nur für allogen Transplantierte weiter.

Hierzu standen für die Betroffénen PD Dr. Francis Ayuk Ayuketang, ebenso Joachim Blankart und Dipl.-Psych. Henry Buhk alle aus Hamburg zur Verfügung.

Alle anderen Teilnehmer des Kongresses hatten nun die Möglichkeit ab 13.30 Uhr an den einzelnen Programmpunkten also den jeweiligen Krankheitsbild betreffenden Vortrag teilzunehmen.

So standen hierfür 18 Programmpunkte also einzelne Vorträge zum jeweiligen Krankheitsbild zur Verfügung so unter anderem für:

  • Akute Leukämien 
    Prof. Dr. Walter Fiedler und Dr. Reingard Stuhlmann beide aus Hamburg

  • Chronische Myelomonozytäre Leukämie  
    PD Dr. Ulrike Bacher aus Hamburg

  • Hodgkin Lymphome
    Prof. Dr. Norbert Schmitz aus Hamburg

  • Chronische Lymphatische Leukämie
    Prof. Dr. Martin Trepel aus Hamburg

  • Chronische Myeloische Leukämie
    Dr. Gunhild Keller aus Hamburg

  • Plasmozytom/Multiples Myelom
    Prof. Dr. Nicolaus Kröger und Dr. Hans Salwender beide aus Hamburg

  • Follikuläre Lymphome
    Prof. Dr. Matthias Zeis aus Hamburg

  • Mantelzell Lymphom
    PD Dr. Christian Meyer zum Büschefelde und Dr. Sigrun Müller-Hagen beide aus Hamburg

  • Diffus großzelliges B-Zell Lymphom
    Dr. Volkmar Böhme und Prof. Dr. Bertram Glaß beide aus Hamburg

  • Leichtketten – Amyloidose
    Prof. Dr. Orhan Sezer aus Hamburg

  • Hautlymphome
    PD Dr. Esther Coors aus Hamburg

  • Marginalzonen – Lymphome
    Dr. Bernd Flath aus Hamburg

  • Morbus Waldenström
    Dr. Georgia Schilling aus Hamburg

  • T – Zell – Lymphome 
    Dr. Ulrike Müllerleile und Dr. Maike Nickelsen beide aus Hamburg

  • Myelodysplastische Syndrom
    Dr. Christine Wolschke aus Hamburg

  • Polycytaemie Vera, Essentielle Thrombozythämie, Primäre Myelofibrose
    Dr. Philippe Schafhausen und Dr. Andreas Mohr beide aus Hamburg

  • Mastozytose
    Prof. Dr. Tim H. Brümmendorf aus Aachen

  • ITP / Morbus Werlhof
    Dr. Winfried Kayser aus Dannenberg und PD Dr. Florian Langer aus Hamburg

Von 15.30 – 16.00 konnten sich die Teilnehmer in einer Kaffeepause etwas stärken und so ging es dann wieder weiter mit der „Kontaktbörse“, die in den jeweiligen Vortragsräumen zu jeweiligen Krankheitsbild stattfand.

Ich selbst durfte den Vortrag „Follikuläre Lymphome“ Moderieren und konnte an die 70 Personen zu diesem Vortrag begrüßen. Es war ein sehr verständlicher Vortrag von Prof. Zeis und es gab sehr viele Fragen, die Prof. Zeis nach seinem Vortrag zu beantworten hatte. Auch die anschließende Kontaktbörse in unserem Raum wurde sehr rege genutzt und es wurden sehr viele Gespräche untereinander abgehalten.

Wie ich erfahren durfte waren auch die anderen Vorträge und Kontaktbörsen sehr gut besucht.

Speziell für Angehörige gab es von 16.00 bis 17.00 Uhr eine Gesprächsrunde unter der Moderation von Ralf Rambach.

So um die 17.00 Uhr rum war der erste Tag des Kongresses beendet. Um 19.30 gab es für die angemeldeten Teilnehmer eine Abendveranstaltung im Hotel mit kaltem und warmen Buffet, der Verleihung des diesjährigen DKMS Ehrenpreises und ein Unterhaltungsprogramm der Magischen Art mit dem Künstler Christian de la Motte.

Der Sonntag begann um 9.00 Uhr mit der Begrüßung der Anwesenden durch den DLH Vorsitzenden Ralf Rambach, danach ging es mit dem Vortrag von Dr. Georgia Schilling aus Hamburg mit dem Thema:

„Cancer Survivorship – Leben mit und nach einer Krebserkrankung“

Danach folgte ein Beitrag über die „Polyneuropathie“

Prof. Dr. Brigitte Schlegelberger aus Hannover sprach in ihrem Vortrag über  „Familiäre Häufung / Vererbbarkeit“.

Nach einer Kaffeepause sprach Dr. Hans Lampe aus Rostock über „Komplementäre Behandlungsmethoden“.

Mit dem Thema „Wind statt Jammer“ (Sich mit und nach der Krebserkrankung wieder etwas zutrauen“) von Dipl.-Rel. Päd. Hartmut Magon, Psychoonkologe & Psychotherapeut aus Essen-Kempen-Mönchengladbach waren die Vorträge zu Ende.

Nach diesem Vortrag kamen die Schlussworte des DLH Vorsitzenden Ralf Rambach, in diesen hob er die hervorragende Arbeit die in Vorleistung der Geschäftsstelle für diesen Kongress getätigt wurden hervor, ebenso Dankte er allen Helfern die vor Ort waren für ihren unermüdlichen Einsatz ohne diesem Einsatz aller wäre es nicht möglich einen solchen erfolgreichen Kongress zu bewerkstelligen und ein ganz besonderer Dank ging an alle Mitarbeiter des Hotel Ramada Hamburg Bergedorf für die gute Zusammenarbeit und der besten Versorgung aller Kongressteilnehmer und der ausgesprochenen Freundlichkeit des Personals. Aber ganz besonders Dankte er den Betroffenen, den Angehörigen und interessierten Besuchern für Ihr Kommen und wünschte allen für die Zukunft alles erdenklich Gute mit dem Hinweis auf den nächsten Kongress vom 08. bis 09. Juni 2013  Chemnitz.

Ein wirklich sehr gut Organisatorisch abgelaufener Kongress mit vielen neuen Erkenntnissen und Erfahrungen ging zu Ende.

Nachdem ich nun mal wieder nach vielen Jahren in Hamburg sein durfte, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen die wichtigsten Punkte von Hamburg anzusehen, so unter anderen ein Besuch am Sonntag früh um 4.30 Uhr auf dem traditionellen Hamburger Fischmarkt den ich mit meiner Frau und drei weiteren Kongressteilnehmern besucht habe.

Fehlen durfte natürlich auch nicht die große Hafenrundfahrt auf einer Barkasse von den Hamburger Landungsbrücken aus und Besuch des alten Elbtunnels.

Auch das Wahrzeichen von Hamburg die St. Michaelis Kirche, die von den Hamburgern liebevoll der „Michel“ genannt wird stand mit auf dem Programm.

Gehen Sie mit mir durch Hamburg indem Sie sich die Bilder in der Galerie ansehen lassen Sie sich wie auch ich von dieser bemerkenswerten Stadt begeistern.

Ich kann nur sagen: „Hamburg ich werde wiederkommen“

Quelle: 15. DLH Patienten Kongress vom 9/10. Juni 2012 in Hamburg Bergedorf