04.05.2016

Was ist eigentlich…

04.05.2016

 

Es wir eingesetzt, um Tumore oder Metastasen ausfindig zu machen beziehungsweise deren Entwicklung zu beobachten.

Ein CT – Scanner besteht aus einem kurzen Ringtunnel (Gantry), in dem ein Röntgenstrahler und ein gegenüberliegendes Bildaufnahmesystem (Detektoren) um den Patienten rotieren und dabei Schnittaufnahmen erstellen. Die Steuerung der Untersuchung erfolgt an einem Bedienplatz außerhalb des CT – Raumes.

Die Detektoren senden die empfangenen Signale an einen Computer, der daraus viele Schnittbilder berechnet. Je strahlendurchlässiger das Gewebe ist, desto dunkler wird es dargestellt. Aufgrund der Röntgenstrahlentechnik eignet sich die CT besonders für festes Gewebe wie Knochen.

Magnet – Resonanz – Tomographie

Kernspin

Im Gegensatz zur Computertomographie kommt die Magnet – Resonanz – Tomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ohne Röntgenstrahlen aus. Bei diesem Verfahren werden mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen sehr exakte Schnittbilder des Körperinneren erzeugt. Es eignet sich besonders gut für die Darstellung von Weichteilgewebe wie Gehirn und innere Organe.

In der Radiologie liefert die Magnet – Resonanz – Tomographie Informationen über die Lage und Ausdehnung von Tumoren. Weiterhin kann sie dynamische Prozesse, zum Beispiel Stoffwechselvorgänge im Gehirn, ergründen.

Ein MR – Sanner besteht aus einem zylinderförmigen Elektromagneten, in dessen Mitte sich eine Röhre für den Patienten befindet, einem Radiosender sowie einen Radioempfänger, der um die zu untersuchende Körperregion gelegt wird. Das Magnetfeld richtet die Atome des Körpers so aus, dass sie von einem energiearmen in einen energiereichen Zustand übergehen. Diese Atome geraten durch das empfangene Radiosignal in Schwingung. Durch das Abschalten der Radiostrahlung verfallen die Atomkerne wieder in ihren energiearmen Zustand und senden dabei Signale aus. Aus den empfangenen Signalen, die durch hochempfindliche Antennen aufgefangen und gemessen werden, berechnet der Computer ein Schnittbild aus dem Körper.

Die Stärke der Magnet – Resonanz – Tomographie liegt in der differenzierten Darstellung von Weichteilgewebe mit einer sehr hohen Auflösung.

Beide Methoden sind sogenannte digitale, bildgebende Verfahren. Mit diesen Schnittbildverfahren als nichtinvasive Methode erhält man ohne wesentliche Beeinträchtigung des Patienten eine Vielzahl von Informationen, die die weitere Behandlung maßgeblich beeinflussen.

Quelle: Thomas Oberdorfer, Gesundheitsmagazin Impulse, Pressestelle