04.05.2016

Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH-Stiftung) gegründet

04.05.2016

 

Das vielfältige zeit- und kostenintensive „Geschäft“ der ehrenamtlichen Arbeit wird zwar von vielen Seiten hoch gelobt, aber wenn es um die finanzielle Unterstützung geht, verstummt der Chor.

Die Krankenkassen erfüllen ihre gesetzliche Pflicht, aber mit – häufig abschreckenden – bürokratischen Hürden.

Die Unterstützung durch die Pharmaindustrie hat aufgrund einiger stark umsatz- und werbeorientierter Protagonisten keinen zweifelsfreien Ruf in der Selbsthilfeszene und darüber hinaus.

Öffentliche Gelder fließen, wenn überhaupt, nur sehr spärlich.

Aus diesen Gründen soll die DLH-Stiftung mit wachsendem Stiftungskapital und -haushalt eine zunehmend größere Rolle in der finanziellen Unterstützung des DLH-Bundesverbandes und seiner Gruppen übernehmen, um so die Abhängigkeit von anderen Geldgebern weiter zu verringern.

Medizinische Forschung ist gerade im Bereich der Leukämien und Lymphome von großer Bedeutung.

Nicht zu Unrecht wird der geringe Mittelansatz der öffentlichen Hand für die Forschung beklagt, und die Forschung der pharmazeutischen Industrie ist in unserem Wirtschaftssystem notgedrungen gewinnorientiert.

Hier will die DLH-Stiftung die wertvolle Arbeit der Deutschen Krebshilfe und anderer gemeinnütziger Organisation in bescheidenem Maße unterstützen.

Schließlich ist ein wichtiges Ziel der Stiftung, einzelne Patienten, die durch die Maschen unseres sozialen Netzes gerutscht sind, unbürokratisch und schnell zu helfen.

Nähere Informationen zur DLH-Stiftung

Rückfragen zur Pressemitteilung an:

Dr. med. Ulrike Holtkamp,
E-Mail: info@leukaemie-hilfe.de
Tel. 0228-33 88 9 211
Text: Gerhard Kreutzer

Quelle: Vorliegende Pressemeldung der DLH