04.05.2016

Gruppenausflug nach Ulm

04.05.2016

 

Nach einem Gruppenbild vor dem Münster begannen wir das Münster von innen zu erkunden.

Das Ulmer Münster erbaut 1377 bis 1890 aus der Zeit der Gotik mit seinem höchsten Kirchturm mit 161,53 Meter ist der größte Kirchenbau in Süddeutschland. 768 Stufen führen bis auf 143 Meter Höhe und man wird mit einer wunderbaren Aussicht (bei schönem Wetter) auf die Alpenkette vom Säntis bis zur Zugspitze belohnt.

Die Innenausstattung, die bunten Fenster, die Figuren an den Säulen ein harmonisches Zusammenspiel im Münster.

Wir hatten an diesem Tag etwas Glück und konnten bei der Probe des Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm und dem Gesang von Edith Lorans, Sopran, Alexander Schröder, Tenor und Kwang-Keun Lee, Bariton, von Giacomo Puccini (1858-1924) „Messa die Gloria“ Peter Tschaikowsky: Capriccio Italien op. 45 sowie Giacomo Puccini: Preludio sinfonico und Georges Bizet: Te Deum unter der Leitung von Friedemann Johannes Wieland anlässlich des Schwörkonzertes lauschen.

Nun ging es weiter zum Salzstadel, dem Museum für Brotkultur. Hier war es sehr spannend und man konnte sehen, wie in früheren Zeiten in mühevoller und Zeitaufwendiger Weise der Weg vom Korn zum Brotteig war, welche Mühen und körperlicher Einsatz Notwendig war um Brot herzustellen.

In vielen Bildern und Handwerkzeug, das damals zur Verfügung stand wird in diesem Museum dem Besucher anschaulich vermittelt.

In diesem Museum könnte man sich Stundenlang aufhalten, bei den hier so viel gebotenen Informationen, lassen Sie sich durch die Bilder das Brotmuseum etwas näher bringen.

Nun war doch die Zeit sehr schnell vorangegangen und so mussten wir uns auf den Weg machen zu unserem Mittagstisch. Hierzu waren bereits im Vorfeld für uns Plätze Reserviert worden und so nahmen wir in der Nähe des Ulmer Münsters in der Barfüßer Hausbrauerei in Ulm unser Mittagessen ein. Wir wurden sehr freundlich Empfangen und von einer sehr netten zuvorkommenden und freundlichen Bedienung bedient. Die Speisen, jeder suchte sich entsprechend der Karte was aus waren allesamt sehr gut und reichlich.

Nachdem wir gut versorgt waren machten wir uns weiter auf den Weg um die Altstadt und das Fischerviertel zu erkunden. Hierzu wurden wir freundlicherweise durch unseren Busfahrer, der sich recht gut in Ulm auskannte fachlich unterstützt und geführt.

Bedeutendster Teil der Altstadt ist das Gerber und Fischerviertel mit den alten engen Gassen und Brücken, gelegen an der Mündung von Blau und Donau vermittelt das Fischerviertel auch heute noch den Eindruck mittelalterlichen Lebens.

Als nächstes machten wir uns auf den Weg zum historischen Rathaus mit der astronomischen Uhr am Marktplatz. Das Ulmer Rathaus um 1370 als sogenanntes „Neues Kaufhaus“ entstanden wird erstmals 1419 als Rathaus bezeichnet. Die sehr reich verzierte astronomische Uhr wurde 1520 angebracht. Im Rathaus kann man die Nachbildung des Fluggerätes des Schneiders von Ulm Albrecht Berblinger bewundern.

Danach führte uns der Weg zum Schwörhaus wo jedes Jahr auf dem Balkon der Oberbürgermeister an dem besonderen Schwörmontag seinen EID gegenüber seinem Volk ablegt.

Weiter ging es durch enge Gassen zum Schiefen Haus, direkt am Kanal der Blau gelegen. Es ist ein sehenswerter Bau das „Schiefe Haus“ eingetragen im Guiness Buch der Rekorde als das schiefste Hotel der Welt, zudem auch mit dem Denkmalpreis des Landes Baden – Württemberg ausgezeichnet.

Weiter ging an schönen Fachwerkhäusern vorbei in Richtung Stadtmauer und der daran vorbeifließenden Donau.

An der Stadtmauer an der Donau 1480 als Bollwerk gegen feindliche Armeen errichtet und heute als ein sehr beliebter Promenadenweg genutzt entlang der Donau und des Fischerviertels vorbei am Metzgerturm bis zum Friedrichsbau mit einer Aussicht auf die Donau und das gegenüberliegende Ufer die Seite von Neu Ulm.

Nun ging es zurück in Richtung Münsterplatz, wo wir eine Kaffee Pause einlegten und uns sei es durch einen Eiskaffee, einem Eisbecher oder einem Stück Kuchen verwöhnen ließen.

Das Wetter, am Vortag noch sehr kalt und regnerisch war heute an unserem Ausflug sehr zuvorkommend und es gab keinen Regen bei doch einigermaßen aushaltbarer Temperatur und so konnten wir die Kaffeepause auch im Freien verbringen.

Gegen 16.45 Uhr brachen wir dann zu unserem Bus auf und fuhren in Richtung Heimat.

Gegen 18.00 Uhr trafen wir dann im Hotel Restaurant Höhenblick in Mühlhausen ein direkt gelegen am Albaufstieg der A8 in Richtung München zum gemeinsamen Abschluss des Tages, wo wir noch bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen zusammen saßen und den Tag ausklingen ließen.

Gegen 19.30 Uhr fuhren wir dann zurück nach Pforzheim, wobei einige der Reiseteilnehmer bereits am Bahnhof den Bus verließen.

Am Messplatz angekommen konnte so jeder seine Heimreise nach einem schönen, erlebnisreichen und erfolgreich gemeinsamen Tag antreten.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Reiseteilnehmer und unserem Busfahrer für eine schöne Reise nach Ulm und zurück und für sein Engagement gegenüber unserer Gruppe.

Ein wunderschöner Tag ging zu Ende…