Voneinander lernen Onkologische Versorgung im Vergleich Schweiz – Baden-Württemberg
Durch die 2 Tage andauernde Tagung führte Herr Niemann, ärztlicher Sprecher des OSP Lörrach.
Am Freitag begrüßte Herr Landrat Walter Schneider, ebenso die Bürgermeisterin Frau Marion Dammann im Burghof Lörrach die Anwesenden und wünschten allen Beteiligten einen guten Verlauf der 2 tägigen Veranstaltung.
Von 13.30 Uhr an versammelten sich die einzelnen Arbeitsgruppen zur gemeinsamen Arbeit so die:
AG 1 > Vorstände, Sprecher, Geschäftsführer und Koordinaten unter Leitung von Prof. Dr. Holger Hebart, Chefarzt Zentrum innere Medizin, Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd
AG 2 > Ambulante Onkologie unter der Leitung von Dr. med. Michael Haen, Praxis für Hämato-Onkologie, Tübingen
AG 3 > Brückenpflege unter der Leitung von Thomas Schönberner, Onkologischer Schwerpunkt Stuttgart e.V. Brückenschwestern
AG 4 > Klinische Krebsregister unter der Leitung von Ilse Hanke, Klinisches Krebsregister, Onkologischer Schwerpunkt Lörrach-Rheinfelden
AG 5 > Fachpflege Onkologie und Pflegekräfte in der Onkologie unter der Leitung von Regina Frommherz-Sonntag, Klinik für Tumorbiologie Freiburg
AG 6 > Onkologische Rehabilitation unter der Leitung von Dr. Johann Andreas Schiefer, Chefarzt HNO, Fachklinik für Onkologische Rehabilitation Waldburg-Zeil-Kliniken, Parksanatorium Aulendorf
AG 7 > Palliativmedizin unter der Leitung von PD Dr. med. Dipl. Theol. Gerhild Becker, Medizinische Universitätsklinik Freiburg Palliativstation
AG 8 > Psychoonkologie unter der Leitung von Dr. sc. hum. Dipl.- Psych. Anette Brechtel, Klinik für Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin Sektion Psychoonkologie, Uni Heidelberg
AG 9 > Sozialarbeit unter der Leitung von Dipl.- Soz.-Päd. Ilse Weis, Universitätsklinikum Heidelberg, Radiologie, Klinische Sozialarbeit.
Und dem Workshop: „Selbsthilfe im Dialog“ Moderiert von Inge Frey, Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs Gruppe Schwäbisch Hall und stellvertredende Landesvorsitzende und Gerhard Kreutzer, Selbsthilfegruppe von Erwachsenen mit Leukämien und Lymphomen, Pforzheim-Enzkreis.
Der diesjährige Workshop bestand aus drei großen Themen, so unter dem Thema voneinander lernen ging es um:
> Gedankenaustausch mit Schweizer Selbsthilfegruppen nach Krebs
> Zertifizierung von Onkologischen Schwerpunkten und Beteiligung der Selbsthilfe
> Krebsberatungsstellen
Für den Bereich der Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen sehr wichtige Themen um auch etwas genauer auf den Ablauf unseres drei Stündigen Workshop darauf einzugehen.
Ganz herzlich begrüßen konnte ich viele Vertreter aus der Selbsthilfe und den Selbsthilfegruppen und ein besonderes Willkommen galt Frau Beck und Herr Votteler vom Sozialministerium Baden-Württemberg.
Für das Thema Gedankenaustausch mit Schweizer Selbsthilfegruppen nach Krebs konnte ich Frau Rosmarie Pfau, Gründerin und Präsidentin der ho/noho Schweizerischen Patientenorganisation für Lymphom Patienten und Angehörige Basel sowie Frau Ruth Bähler von der Myelom Kontaktgruppe Schweiz und Frau Inge Frey, Frauenselbsthilfe nach Krebs Gruppe Schwäbisch Hall und stellv. Landesvorsitzende im Gesprächskreis begrüßen. Begrüßen konnte ich auch Vertreter der Schweizer ILCO sowie Vertreter des Forums Lungenkrebs Schweiz.
Es wurden sehr viele Fragen zur Entwicklung der Selbsthilfe in der Schweiz und den Aufbau der Organisation wie Landes- bzw. Kanton- oder Bundes- Verbände gestellt. Ebenso den Ablauf der Gruppenabende und in welchen Zeiträumen sowie den sprachlichen Barrieren, da die Schweiz ja mehrsprachig ist. Ein weiter Schwerpunkt waren die Finanzierungsmöglichkeiten und hier zeigte sich doch ein sehr großer Unterschied zur deutschen Seite, da in der Schweiz keinerlei Unterstützung von öffentlicher Hand oder den Krankenkassen besteht und auch derzeit nicht vorgesehen ist. Doch wurde auch für den Bereich Deutschland der besonders dafür vorgesehene „Papierkram“ als der Verwaltungsaufwand kritisiert und mit der Bitte versehen, diesen doch in Zukunft zu vereinfachen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Versorgung der Patienten in der Schweiz und hier wurde deutlich, dass der Patient während der stationären Zeit in den Onkologischen Spitälern (Krankenhäuser) bestens versorgt und auch durch die Pflege optimale Betreuung erhält. Die Zusammenarbeit der Ärzte und der Pflegerischen Betreuung ist hier vorbildlich. Aber wie sieht es nach der stationären Behandlung aus? In Deutschland ist es üblich im Anschluss einer stationären Onkologischen Behandlung in eine Anschluss Heilbehandlung (AHB) zu gehen oder aber unmittelbar danach in eine Rehabilitationseinrichtung (Reha) um wieder Kräfte zu tanken und das Allgemeinbefinden zu stärken und in Vorbereitung zu gehen für eine Wiedereingliederung in das Berufsleben. Das ist in der Schweiz ganz anders: Es ist absolut keine Selbstverständlichkeit dass der Patient nach einer stationären Onkologischen Behandlung eine AHB oder später eine Reha bekommen kann und so ist der Patient gefordert für sich selbst was zu tun, da er in dieser Phase der nachstationären Betreuung alleine gelassen wird. Hier ist die Schweiz gerade dabei neue Richtlinien einzuführen und im Sinne der Patienten eine Nachversorgung und Betreuung zu gewährleisten.
Viele weitere Fragen wären noch möglich gewesen, doch die vorgegebene Zeit musste auf Grund der nachfolgenden Programmpunkte unberücksichtigt bleiben.
Nun zeigte uns Frau Frey von der Frauenselbsthilfe nach Krebs Gruppe Schwäbisch Hall und stellvertretende Landesvorsitzende wie eine Zertifizierung von Onkologischen Schwerpunkten (OSP) stattfindet, welche Voraussetzungen durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vorgegeben sind um die Zertifizierung zu bekommen. Ebenso erklärte Sie das 3 Stufen Modell der onkologischen Versorgung in Baden-Württemberg mit den Spitzenzentren (CCC) den Onkologischen Zentren (OSP) und den Organzentren.
In meinem Teil der Beteiligung der Selbsthilfe machte ich deutlich, welche Voraussetzungen beide Parteien zu erfüllen haben um eine für den Betroffenen bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
- Klare Absprachen und Dokumentation dieser
- Bekanntgeben von der Existenz von Selbsthilfegruppen
- Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu Selbsthilfegruppen
- Mindestens 1mal jährlich (meine Empfehlung 3mal jährlich) persönliche Gespräche
- Aktuelle Neuigkeiten aus dem Zentrum aber auch aus den Selbsthilfegruppen
- Einbeziehung der Selbsthilfe in die Weiterbildung
- Einbeziehung der Selbsthilfe in neue Kooperationen und Vorhaben
- Räumlichkeiten für Patientengespräche bereitstellen
- Die Aufgaben können grundsätzlich nur von Mitgliedern einer Selbsthilfegruppe wahrgenommen werden.
- Absprache von Aktivitäten wie z.B. Veranstaltungen beider Seiten
Gerade im Bereich der Einbindung der Selbsthilfe und der Selbsthilfegruppen wurde deutlich zwischen „Wunschdenken der sogenannten Vorgaberichtlinien durch die Deutsche Krebsgesellschaft und der Realität mit den Onkologischen Schwerpunkten (OSP).“
So dass gewisse Vorgaben der Richtlinien durch die Deutsche Krebsgesellschaft bei den Onkologischen Zentren keine Berücksichtigung finden oder vor Ort keine Möglichkeiten gibt diese entsprechend umzusetzen, so z.B. keine geeigneten Räumlichkeiten für Patientengespräche vorhanden sind, diese aber um eine vertrauliche Basis im Gespräch aufzubauen doch sehr wichtig sind und solche Gespräche nicht einfach am Krankenbett abgehalten werden können. Ein ganz wichtiger Aspekt ist für viele Selbsthilfegruppen das Gefühl nicht ganz verstanden zu werden sogar bis hin zu dem Gefühl missbraucht zu werden zum Wohle der Zertifizierung nicht aber im Sinne der Selbsthilfe und deren Betroffenen. Hier muß in einer dafür besonders offenen und ehrlichen Art miteinander umgegangen werden, sich Zeit nehmen für beide Seiten ist die Grundvoraussetzung zur Erstellung einer Kooperationsvereinbarung die dann im Sinne des Onkologischen Zentrums und ebenso im Sinne der Selbsthilfegruppen aber vor allem im Sinne unserer Betroffenen und deren Angehörigen vollzogen wird und nicht die Frage aufwirft:
Ob und inwieweit eine echte partnerschaftliche Einbindung der Selbsthilfe daraus entstehen kann oder ob es eher um „Papierkram“ für die Zertifizierung geht, sollte in einem fortlaufenden Prozess überprüft werden und gegeben Falls entsprechende Konsequenzen daraus gezogen werden.
Hierbei ist es für beide Parteien sehr wichtig aufeinander zuzugehen und miteinander sprechen, denn durch gemeinsame Gespräche können viele Probleme bevor diese festgefahren sind behoben werden und beide Parteien müssen sich im Klaren sein, dass das was mit dieser Kooperationsvereinbarung entstehen soll immer zum Nutzen der Betroffenen und deren Angehörigen sein soll. In diesem Sinne hoffe ich, dass die Kooperationsvereinbarungen zu aller Beteiligten Zufriedenheit Zuspruch findet und es nicht zu einem Bruch kommt oder kommen muss.
In dieser doch sehr emotionalen Diskussion und den damit vielen Fragen gerecht zu werden, wäre es sicher von Nutzen gewesen, wenn ein Vertreter aus einem bereits zertifizierten Onkologischen Zentrum an der Diskussion teilgenommen hätte und seine Erfahrungen und den Ablauf seiner Zusammenarbeit zum Aufbau und Ablauf einer Kooperationsvereinbarung berichtet hätte. Auch hier war es uns leider aus Zeitmangel und auf Rücksicht des Vortrags von Frau Traub über die Krebsberatungsstellen nicht möglich noch mehr darauf einzugehen.
Ein wichtiger Aspekt war dennoch eine Bitte an die Verantwortlichen, dass die Zertifizierungen nicht nur in Ballungsgebieten stattfindet sondern auch in ländlichen Regionen mit onkologischer Versorgung Zuspruch finden würde.
Über die Arbeit der Krebsberatungsstellen in Baden-Württemberg informierte uns Frau Barbara Traub, Dipl. Sozialpädagogin, Psychologische Psychotherapeutin und Psychoonkologie. In ihrem Beitrag wurde sehr deutlich, was die Krebsberatungsstellen im Land leisten und wie wichtig diese sind um im Sinne der Betroffenen und deren Angehörigen nebst den Selbsthilfegruppen ist. Aber es zeigte sich auch, dass die finanzielle Seite dieser Krebsberatungsstellen auf eine dauerhafte Sicht nicht gesichert ist und somit die Gefahr besteht aus finanzieller Sicht die wichtige Arbeit nicht mehr auszuüben oder auf Grund dieser Einschränkungen nicht im Sinne der Patienten ihre Aufgabe wahrnehmen zu können. Hier sind die Verantwortlichen gefordert sich für eine dauerhafte Regelleistung einzusetzen und sich zum Wohle der Rat und Hilfesuchenden stark zu machen, dass diese Krebsberatungsstellen weiterhin für die Betroffenen und deren Angehörigen eine Anlaufstelle ist und in Zukunft auch bleibt.
Ein ganz wichtiger Punkt war auch die Vernetzung der bestehenden Versorgungsstrukturen wie z.B. zur Psychoonkologie und den Selbsthilfegruppen, die noch weiter Ausbaufähig sind.
Krebsberatungsstellen sind eine sehr wichtige Anlaufstelle für Betroffene und ihren Angehörigen nebst den Selbsthilfegruppen, hier muss eine sinnvolle Ergänzung und umfangreichere Zusammenarbeit gewährleistet werden. Probleme im persönlichen wie auch familiären Bereich und dem weiteren Umfeld der Betroffenen kommen vielfach in den Selbsthilfegruppen aus Scham oder auch falscher Eitelkeit nicht zum Gespräch und hierhelfen uns die Krebsberatungsstellen. Wir haben derzeit in Stuttgart, Mutlangen, Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen Krebsberatungsstellen, auch hier wie man sieht in Ballungsgebieten, unsere große Bitte im Namen der Betroffenen und Angehörigen unterstützt die Erweiterung weiterer Krebsberatungsstellen in Baden-Württemberg. So könnte z.B. eine weitere Stelle an der Uni in Ulm entstehen und weitere Überlegungen auch den ländlichen Raum mit einzubeziehen, so dass die Wege für die Betroffenen und Angehörigen im Rahmen des machbaren und vor allem zumutbarem liegt.
Um 17.00 Uhr gab es aus den jeweiligen Arbeitsgruppen eine Zusammenfassung der erarbeiteten Ziele und was auch seit der letzten ATO Tagung erreicht wurde ebenso wurden Ziele für die Zukunft genannt, die man erreichen wolle.
Um 18.00 Uhr war der erste Tag nun vorbei und wir wurden vom OSP Lörrach / Rheinfelden zu einem gemeinsamen gemütlichen Abend mit einem Kalt- Warmen Buffet in das Kreiskrankenhaus Lörrach eingeladen.
Der Abend wurde mit Musik begleitet von den „Pepperhouse Stompers die nach dem Abendessen zum Tanz aufriefen.
Samstag um 9.00 Uhr ging der zweite Tag der Tagung los.
Frau Ministerin Katrin Altpeter, MDL, Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg sandte Grußworte an die Anwesenden und würdigte die Arbeit der ATO Tagung seit nunmehr 30 Jahren, ebenso begrüßt auch Prof. Dr. Walter Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V., Chefarzt Innere Medizin 2, Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart die Anwesenden. Frau Gudrun Heute-Bluhm, Oberbürgermeisterin der Stadt Lörrach begrüßte ebenso die Anwesenden und würdigte die Veranstaltung in Lörrach und verwies auf Grenznähe zur Schweiz und lobte das Thema „Voneinander lernen“ Onkologische Versorgung im Vergleich Schweiz – Baden-Württemberg. Der Geschäftsführer der Kreiskliniken des Landkreises Lörrach Armin Müller begrüßte ebenso die Anwesenden und würdigte deren Arbeit und verwies auf die gemeinsame Grenzüberschreitende Onkologische Versorgung Deutschland Schweiz.
Prof. Dr. Holger Hebart gab noch einmal einen Überblick in einer Zusammenfassung der einzelnen Arbeitsgruppen, ebenso einen kurzen Bericht aus dem Workshop „Selbsthilfe im Dialog“ und wies hierzu noch einmal auf die Dringlichkeit und der Notwendigkeit hin die Krebsberatungsstellen weiter zu unterstützen, zu fördern und auszubauen.
Nun wurde der Forschungs- und Entwicklungspreis 2011 des Krebsverbandes Baden-Württemberg vergeben. Prof. Dr. Walter Aulitzky würdigte alle Bewerbungen die eingegangen sind.
Die nominierten stellten ihr Projekt vor und so konnten die Anwesenden sehen um welche Projekte es sich hierbei handelt.
Das erste Projekt „Einführung eines Onkologischen Pflegekonzeptes und der Onkologischen Pflegevisite“ von der Oberschwabenklinik Ravensburg wurde vorgestellt von Claudia Keller und Johanna Eleonora Baur.
Das zweite Projekt „Vorsorge und Beratung für junge Menschen nach Krebserkrankung“ von der Ludwig Heilmeyer CCCF Universitätsklinikum Freiburg wurde vorgestellt von Dr. Susanne Völkl und Dr. Ursula Tanriver.
Das dritte Projekt „Bewegung und Krebs“ des NCT Uni Heidelberg wurde vorgestellt von Dr. Joachim Wiskemann.
Der Anerkennungspreis wurde übergeben für das dritte Projekt an Dr. Joachim Wiskemann.
Da beide, das erste und auch das zweite Projekt durch die anonymisierte Jurybewertung Punktgleich waren so gab es in diesem Jahr zwei erstplatzierte.
Herzlichen Glückwunsch!
Nun ging es weiter mit dem Vortrag von Frau Dr. Tilly Nothhelfer, Onkologische Schwerpunktpraxis, Onkologie Dreiländereck, Lörrach mit ihrem Erfahrungsbericht „Als Ärztin in Deutschland und der Schweiz“ und zeigte welche Erfahrungen Sie als Ärztin in der Schweiz und ebenso in Deutschland gemacht hatte.
Prof. Dr. Thomas Szucs, Director Institute of Pharmaceutical Medicine / European Center of Pharmacutical Medicine University of Basel / CH und ebenso Walter Scheller, VdEK, Leiter der Landesvertretung zeigten uns in ihrem Vortrag und Beitrag die „Übersicht über die Systeme“
„Wie ist der Umgang mit teuren Medikamenten“ erklärte uns in seinem Vortrag Dr. Hans-Peter Lipp, Leiter der Universitäts-Apotheke Tübingen.
Pflege: „Delegation vs. Selbstverantwortlichkeit“ Hansruedi Stoll, RGN; MSc, Leiter Onkologiepflege Universitätspital Basel erklärte auf Grund der überzogenen Zeit der Vorredner dass er in der Podiumsdiskussion sich äußern werde jetzt aber auf seinen Vortrag verzichtet.
Renate Karlin, MAS, Pflegedienstleitung im Hildegardhospiz, Spezialklinik Palliativcare in Basel, zuvor Brückenpflege in Lörrach gab kurze Einblicke zu diesem Thema.
„Patientenkoalition Schweiz – das Konzept der delegierten Mitbestimmung“ hierzu nahm Stellung Dr. phil. nat. Peter R. Müller, Leiter Support und Vernetzung, Krebsliga Schweiz.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es um 13.00 Uhr weiter mit der „Round Table Diskussion“ Moderiert von Matthias Zeller, Leiter des SWR Regionalbüros Lörrach (Hörfunk) mit den vorgenannten Referenten sowie Max Lippuner Präsident Europa Uomo Schweiz, Leben mit Prostatakrebs, Lausanne und Hubert Seiter, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Krebsverband Baden-Württemberg e.V. Stuttgart, Erster Direktor, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg.
Es gab viele Fragen die durch die Anwesenden in die Diskussion mit einbezogen wurden, Eindrücke im Bezug von Deutschland und der Schweiz, aber auch unterschiede wurden erörtert und dennoch war allen klar dass es auf beiden Seiten zum Wohle der Betroffenen und deren Angehörigen noch viel zu tun gibt. Herr Zeller als Moderator Dankte den Anwesenden am Runden Tisch für Ihre Einschätzungen und den Anwesenden für eine Gute Diskussion.
Prof. Dr. Walter Aulitzky sprach in seinem Schlusswort allen Beteiligten im Namen des Krebsverbandes Baden-Württemberg seinen Dank aus und wünschte eine Gute Heimkehr mit dem Hinweis auf die ATO Tagung am 9./10. November 2012 in Mannheim.
Es war aus meiner Sicht wieder eine bestens gelungene Veranstaltung wo viel für Baden-Württemberg bewegt wurde.
Quelle: ATO 30. Jahrestagung 11./12. November 2011 in Lörrach