Prof. Dr. Martin Bentz vom Städtischen Klinikum Karlsruhe, Hämatologie, Onkologie, Infektiologie und Palliativmedizin, der die Wissenschaftliche Leitung des Patienten-Kongresses übernahm begrüßte ebenso die Anwesenden und wünschte allen Beteiligten einen guten Verlauf dieser Veranstaltung.
Zum Thema „Offene Fragen in der Leukämie- und Lymphom-Forschung sprach Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen, Präsident der Deutschen Krebshilfe.
Dr. Martin Binnenhei aus Karlsruhe erläuterte unter dem Begriff „Meine Blutwerte – was ich als Patient wissen muss“ was wirklich wichtig ist.
Nach einer kurzen Pause sprach PD Dr. Richard F. Schlenk aus Ulm über „Studien“
Nach der Mittagspause ging es dann in den einzelnen Räumlichkeiten im Radisson Hotel unter den einzelnen PP (Programmpunkten) zu den jeweiligen spezialisierten Vorträgen weiter. Und hier war die Aufteilung der einzelnen Krankheitsbilder sehr übersichtlich und so kamen auch insgesamt 19 PP zusammen. Nach den einzelnen Vorträgen hatte man die Möglichkeit sich nach einer kurzen Pause in dem jeweiligen Vortragsraum zu einer Kontaktbörse unter den Betroffen zu treffen und die Möglichkeit sich auszutauschen.
Zudem wurde eine Gesprächsrunde für Angehörige angeboten, geleitet von Edith Rambach aus Wangen sowie Onko-Walking mit Pia Winkenwerder aus Bruchsal.
Mit einem Sonderprogramm wurden am Samstagnachmittag auf die Bedürfnisse von Patienten für allogene Transplantierte eingegangen unter dem Motto „Langzeitfolgen, Nachsorge, Psychoonkologie, Erfahrungsaustausch.
Ab 19.30 Uhr wurde für angemeldete Teilnehmer eine Abendveranstaltung angeboten unter dem Motto „Abendessen und gemütliches Beisammensein mit Programm“.
Im Laufe des Abends wurde die Verleihung des DKMS-Ehrenamtspreises der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH vergeben.
Die Lachmuskeln wurden durch die Kabarettistische Einlage von „Fr. Knöpfle und ihre Herrenkapelle“ sehr strapaziert.
Sonntag begann der Tag mit der Registratur um 8.00 Uhr und ab 9.00 Uhr ging es weiter unter dem PP „Akute und chronische Nebenwirkungen bei Chemo und Strahlentherapie“
Nach einer kleinen Kaffeepause ging es weiter mit dem Thema “ Stellenwert einer Komplementärtherapie bei Leukämien und Lymphomen“
Danach der letzte Beitrag zum Thema „Niemand ist allein krank: Krankheit und Familie.
Ralf Rambach Vorsitzender der DLH bedankte sich in seiner Schlussrede bei allen Teilnehmern auch mit dem Hinweis auf den 14. Bundesweiten DLH – Patienten – Kongress Leukämien & Lymphome vom 18. bis 19. Juni 2011 in Würzburg und wünschte einen guten Nachhauseweg.
Quelle: 13. DLH Patienten Tag 19./20. Juni 2010