die durch die DLH Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe organisiert wurde waren wieder sehr viele Workshops mit den jeweiligen Themen und Krankheitsbilder.
Nachdem die Veranstaltung mit der Begrüßung der Gäste durch unseren Vorsitzenden Ralf Rambach erfolgte sprach auch Herr Prof. Dr. Anthony Ho Chefarzt der Uni Kliniken Heidelberg und (Kongresspräsident der Gemeinsamen Jahrestagung 2009) und gab Einblicke über die Entwicklung in der Hämatologie und Onkologie.
Anschließend sprach Prof. Dr. Alexander Katalinic aus Lübeck über „Epidemiologie und Prognose von Krebserkrankungen in Deutschland“ und erläuterte auch das im weiteren Aufbau befindliche Krebsregister in Deutschland.
Meine Teilnahme an dieser Veranstaltung in der ich als Moderator des jeweiligen Workshops fungieren durfte erstreckte sich auf die Workshops Hodgkin Lymphome mit einem Vortrag von Prof. Dr. Andreas Engert aus Köln´. Im zweiten Teil sprach dann PD Dr. Bertram Glaß aus Hamburg über Aggressive Lymphome. Dieser Workshop war gut besucht und es wurden viele Fragen gestellt insbesondere auch zum Unterschied der aggressiven zu den indolenten also weniger aggressiven Verläufen.
Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit Prof. Dr. Martin Dreyling aus München mit seinem Vortrag über Mantelzell-Lymphome und anschließend sprach Prof. Dr. Christian Buske aus München über „Follikuläre und indolente Lymphome“ Diese Nachmittagsveranstaltung war sehr gut besucht und es war ein bemerkenswerter Informationsaustausch zwischen den Besuchern und den Dozenten. Es wurden sehr viele Fragen der Zuhörer zur vollsten Zufriedenheit beantwortet und man hätte noch viel Zeit miteinander verbringen können, wenn wir nicht schon die Veranstaltung mit über 1,5 Stunden überzogen hätten.
Es war eine sehr gut gelungene Veranstaltung, die auf die Bedürfnisse der Besucher, der Patienten, den Angehörigen und den Interessierten Mitbürger einging. Entsprechendes Informationsmaterial und verschiedene Broschüren waren für jeden vorhanden.
Ein besonderes Dankeschön den Dozenten, die sich für uns Zeit nahmen und uns mit unseren Fragen nicht alleine ließen.
Quelle: Krebs-Patienten-Tag (DGHO) Mannheim vom 03.10.09